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Winterdienst braucht abgestimmte Planung und passende Technik

Oranger Multicar M41 mit Frontschneefräse beim Räumen einer verschneiten Strecke.

Winterdienst: Planung und Technik auf Schnee und Glätte abstimmen

Bad Oldesloe, Oktober 2026 – Schnee, Eis und Temperaturwechsel stellen Kommunen und Dienstleister im Winter vor unterschiedliche Anforderungen. Frühzeitige Vorbereitung, klare Abläufe und einsatzgerechte Technik bilden die Grundlage für das Räumen und Streuen von Straßen, Wegen und öffentlichen Flächen.

Winterdienst beginnt lange vor dem ersten Schnee. Einsatzpläne und feste Zuständigkeiten schaffen die organisatorische Grundlage. Wetterdaten und Prognosen helfen dabei, Personal und Technik rechtzeitig einzuplanen. Ebenso wichtig sind gewartete Fahrzeuge, verfügbare Ersatzteile, ausreichende Streumittelvorräte und Fahrer, die Fahrzeuge, Anbaugeräte und örtliche Gegebenheiten kennen. Digitales Flottenmanagement kann Einsatzdaten erfassen und die Dokumentation unterstützen.

Unterschiedliche Flächen, unterschiedliche Anforderungen

Welche Flächen vorrangig geräumt und gestreut werden, richtet sich nach ihrer Verkehrsbedeutung, besonderen Gefahrenstellen und den örtlichen Vorgaben. Kreuzungen, Fußgängerüberwege und Haltestellen erfordern eine andere Einsatzplanung als Parkflächen, Fußgängerzonen sowie Geh- und Radwege.

Auch die Wetterentwicklung bestimmt Art und Häufigkeit der Einsätze. Verkehr, Niederschläge und Temperaturwechsel können die Wirkung einer Streuung verändern. Kontrollfahrten und eine erneute Beurteilung der Flächen helfen, den Bedarf für weitere Räum- oder Streueinsätze zu erkennen.

Hako Citymaster 1650 ZE mit blauer Frontkehrwalze beim Schneekehren auf einem gepflasterten Weg
Der vollelektrische Citymaster 1650 ZE beseitigt mit einer Frontkehrmaschine lockeren Schnee. Hako sieht das Fahrzeug für leichten Winterdienst vor. Bild: Hako

Kehren, räumen oder fräsen

Die Technik richtet sich nach Schneemenge, Untergrund und Einsatzbereich. Lockerer Neuschnee lässt sich bei geringer Schneehöhe mit einer geeigneten Kehrmaschine beseitigen. Bei festgefahrenem Schnee oder Eis reicht Kehren in der Regel nicht aus. Schneeschilde schieben Schnee zur Seite; Schneefräsen und Schneeschleudern können größere Mengen aufnehmen und aus dem Räumbereich befördern.

Hako bietet dafür unterschiedliche Fahrzeugkonzepte an. Der Multicar M41 lässt sich je nach Ausstattung mit Räumschild oder Schneefräse sowie mit Streutechnik für die Glättebekämpfung einsetzen. Der vollelektrische Citymaster 1650 ZE ist für leichten Winterdienst vorgesehen und kann mit einer Frontkehrmaschine geringe Mengen lockeren Schnees beseitigen.

Streutechnik auf die Bedingungen abstimmen

Neben dem Räumen ist die Glättebekämpfung ein eigener Arbeitsschritt. Welches Verfahren geeignet ist, hängt unter anderem von Oberflächentemperatur, Niederschlag, vorhandener Schnee- oder Eisschicht und Einsatzbereich ab.

Auftausalz senkt den Gefrierpunkt von Wasser. Seine praktische Wirkung hängt von Temperatur, Salzart und Konzentration ab. Sole enthält bereits gelöstes Salz und wird unter geeigneten Bedingungen auch vorbeugend gegen Glätte eingesetzt. Bei starkem Schneefall oder tieferen Temperaturen können andere Verfahren erforderlich sein. Feuchtsalz verbindet trockenes Auftausalz mit Sole.

Auf Gehwegen kommen häufig abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat zum Einsatz. Sie erhöhen die Griffigkeit, tauen Schnee und Eis jedoch nicht auf. Nach der Schneeschmelze muss das Material wieder aufgenommen werden. Für den Einsatz von Auftaumitteln sind die örtlichen Vorgaben zu beachten. Salz kann Pflanzen, Gewässer, Fahrzeuge und Bauwerke belasten.

Planung und Technik zusammenführen

Ein Winterdienstkonzept verbindet Einsatzplanung, geschultes Personal, Kontrollen und Dokumentation mit geeigneter Fahrzeug- und Anbaugerätetechnik. Entscheidend ist, die Verfahren auf die betreuten Flächen und die jeweilige Wetterlage abzustimmen.

Weitere Informationen: Hako

Quellen und fachliche Grundlagen

FAQ: Häufige Fragen zum Winterdienst

Wann eignet sich Schneekehren?

Schneekehren eignet sich vor allem für geringe Mengen lockeren Neuschnees. Schneehöhe, Untergrund und die Auslegung der Kehrmaschine bestimmen den Einsatzbereich.

Worin unterscheiden sich Sole und Feuchtsalz?

Sole ist eine Salzlösung. Bei Feuchtsalz wird trockenes Auftausalz mit Sole angefeuchtet. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach Wetter- und Oberflächenbedingungen.

Für welchen Winterdiensteinsatz ist der Citymaster 1650 ZE vorgesehen?

Hako beschreibt den vollelektrischen Citymaster 1650 ZE für leichten Winterdienst, etwa die Beseitigung geringer Schneemengen mit geeigneter Anbautechnik.

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Unternehmen Hako GmbH
Website hako.com
Fachbereich Kommunen
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