Alexander und Jonas Gerdes übernehmen die Geschäftsführung
Der deutsche Hersteller CLAGE hat sich einen Namen mit seinen energiesparenden Warmwassergeräten gemacht. Nach über drei Jahrzehnten erfolgreichen Managements übergeben nun Jörg und Joachim Gerdes (im Alter von 65 und 60 Jahren) die Geschäftsführung der CLAGE GmbH in die Hände ihrer Söhne Alexander und Jonas Gerdes (beide 34 Jahre alt). „Für uns ist dies ein besonderer Moment. Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Kunden, Partner und Mitarbeitenden und geben voller Zuversicht an die nächste Generation weiter. CLAGE bleibt ein Familienunternehmen – geführt mit Verantwortung, Weitblick und dem Ziel, unsere Position als Spezialist und Innovationsführer für die dezentrale Warmwasserversorgung weiter auszubauen“, erklären Jörg und Joachim Gerdes.
Bereit für Verantwortung
In den vergangenen Jahren haben Alexander und Jonas Gerdes bereits schrittweise Verantwortung übernommen und zentrale Bereiche im Unternehmen weiterentwickelt.
Alexander Gerdes, studierter Wirtschaftsingenieur, bringt mehrjährige internationale Beratungserfahrung mit (u. a. bei Porsche Consulting). Seit 2019 verantwortet er den internationalen Vertrieb, legt seinen Fokus auf die technischen Bereiche und treibt die Optimierung der Prozesse voran.
Jonas Gerdes lernte CLAGE im Rahmen seines dualen BWL-Studiums von Grund auf kennen. Seit 2016 leitet er den Bereich Human Resources, fördert eine moderne Unternehmenskultur und gestaltet interne Strukturen zukunftsfähig.

Staffelstabübergabe bei CLAGE. Von links nach rechts: Jonas, Alexander, Jörg und Joachim Gerdes. Copyright der Bilder: clage.de
Zukunft gestalten mit klarem Kurs
Die offizielle Geschäftsübergabe erfolgte zum 1. Juli 2025. Im Rahmen des Sommerfests am 11. Juli 2025 wurde der Staffelstab symbolisch an die nächste Generation übergeben. Alexander und Jonas Gerdes können dabei weiterhin auf das Vertrauen und die Unterstützung ihrer Väter bauen, die dem Unternehmen als Gesellschafter verbunden bleiben und mit ihrer Erfahrung beratend zur Seite stehen. Die neue Geschäftsführung steht für unternehmerische Kontinuität mit klarer Ausrichtung: nachhaltiges Wachstum, technologische Exzellenz, gelebte Kundennähe und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unserem Team CLAGEs führende Rolle in der dezentralen Warmwasserversorgung weiter auszubauen und als Vordenker neue Impulse zu setzen. Die Trennung von Heizung und Warmwasser bleibt dabei für uns ein zentrales Prinzip zukunftsfähiger Gebäudekonzepte – und wir sind fest entschlossen, diesen Weg gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern weiter zu etablieren“, so Alexander und Jonas Gerdes.
Nähere Infos zu CLAGE finden Sie auch unter: www.clage.de.
FAQ: Warum sparen elektronische Durchlauferhitzer von CLAGE Energie?
Die Bezeichnung „energiesparend“ bezieht sich auf die integrierte elektronische Steuerung im Vergleich zu herkömmlichen hydraulischen Durchlauferhitzern. Durch die bedarfsgerechte Temperaturregelung ohne Kaltwassermischung können je nach Nutzungsverhalten bis zu 30 % Strom und Wasser eingespart werden (ermittelt nach der Messnorm EN 50193 im Vergleich zu hydraulischen Geräten).
Elektronische Durchlauferhitzer erwärmen Wasser außerdem nur direkt beim Aufdrehen des Wasserhahns und halten kein Wasser dauerhaft warm. Gegenüber dezentralen und zentralen Warmwasserspeichern (Boilern) entfallen dadurch Bereitschaftsenergieverluste; bei zentralen Systemen zusätzlich Verteil- und Zirkulationsverluste. Eine Studie der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft ermittelte bei den untersuchten zentralen Öl- und Gasbrennwertsystemen mit Zirkulation Energieverluste von etwa 41 bis 47 %. Bei der dezentralen Versorgung mit elektronischen Durchlauferhitzern lagen die berechneten Verluste nur bei etwa 3 bis 4 %. Die tatsächliche Energieersparnis hängt von der individuellen Nutzung und der Einbausituation ab.
Quelle: Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH und Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München: „Reduzierung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen durch dezentrale elektrische Warmwasserversorgung“, Endbericht, Juli 2011, FfE-Nr. ZVEI-01.







