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IAA Transportation 2026: Daimler Truck zeigt eActros Lowliner und NextGenH2 Truck

Blauer Mercedes-Benz eActros 600 fährt zwischen einem roten und einem weißen Mercedes-Benz Lkw auf einer Teststrecke.

Daimler Truck präsentiert auf der IAA Transportation 2026 in Hannover mehrere Neuheiten für den schweren Straßengüterverkehr

Im Mittelpunkt stehen der batterieelektrische eActros Lowliner für Volumentransporte, der wasserstoffbetriebene NextGenH2 Truck und eine neue Diesel-Antriebsgeneration. Hinzu kommen weiterentwickelte Assistenzsysteme sowie digitale Angebote für Flottenmanagement und Ladeinfrastruktur. Von der Messe aus startet außerdem der „Elektrotrucker“ Tobias Wagner mit einem umgebauten eActros 600 zu seiner Weltreise.

eActros Lowliner für volumenintensive Transporte

Der eActros Lowliner erweitert das batterieelektrische Angebot von Mercedes-Benz Trucks um eine Sattelzugmaschine für sogenannte Mega-Trailer. Durch die niedrige Aufsattelhöhe können diese Auflieger die gesetzlich zulässige Gesamthöhe einhalten und zugleich eine Innenhöhe von bis zu drei Metern bieten. Das Fahrzeug ist damit vor allem für Transporte bestimmt, bei denen nicht das Gewicht, sondern das Ladevolumen die Kapazität begrenzt.

Der Lowliner wird als 4×2-Sattelzugmaschine mit 4.000 Millimetern Radstand und 2,50 Meter breitem Fahrerhaus angeboten. Die niedrige Aufsattelhöhe wurde durch eine angepasste Anordnung der Batteriepakete erreicht.

Zur Wahl stehen zwei Batteriepakete mit zusammen 414 Kilowattstunden Nennkapazität oder drei Pakete mit insgesamt 621 Kilowattstunden. Die Variante mit zwei Batterien wird als eActros 400 Lowliner angeboten und ermöglicht nach Herstellerangaben eine maximale Zuladung von rund 24 Tonnen. Beim eActros 600 Lowliner mit drei Batteriepaketen sind es rund 21 Tonnen.

Die Batterien basieren auf der Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie. Daimler Truck nennt als Vorteile vor allem die hohe nutzbare Kapazität und eine lange Lebensdauer. Die tatsächliche Kapazität kann nach Angaben des Herstellers abhängig von Einsatz und Umgebungsbedingungen variieren.

Rund 500 Kilometer Reichweite unter Testbedingungen

Für den eActros 600 Lowliner nennt Mercedes-Benz Trucks bei voller Beladung eine Reichweite von etwa 500 Kilometern. Der zugrunde liegende Wert wurde nach Herstellerangaben intern mit einer 4×2-Sattelzugmaschine bei 40 Tonnen Gesamtzuggewicht, 20 Grad Celsius Außentemperatur und im Fernverkehrseinsatz ermittelt.

Die tatsächliche Reichweite kann davon abweichen. Einfluss haben unter anderem Topografie, Wetter, Geschwindigkeit, Nebenverbraucher, Vorkonditionierung, Fahrzeugkonfiguration und Fahrweise.

An anderer Stelle nennt Daimler Truck für eine besonders verbrauchsgünstige Konfiguration des eActros 600 bis zu 560 Kilometer. Dieser Wert wurde aus internen Simulationen und Fahrtests abgeleitet und ist deshalb als geschätzte Reichweite zu verstehen. Er lässt sich nicht ohne Weiteres auf jede Fahrzeugvariante oder jeden Einsatz übertragen.

Über die serienmäßige CCS2-Ladebuchse kann der eActros Lowliner mit bis zu 400 Kilowatt geladen werden. Unter den von Daimler Truck zugrunde gelegten Bedingungen benötigt die Variante mit zwei Batteriepaketen für das Laden von 10 auf 80 Prozent rund 46 Minuten. Mit drei Batteriepaketen werden etwa 70 Minuten angegeben. Die Berechnung basiert auf einer DC-Schnellladesäule mit 400 Kilowatt Ladeleistung und 500 Ampere.

Zusätzlich soll im Verlauf des zweiten Halbjahres 2027 eine Ladefunktion nach dem Megawatt Charging System verfügbar werden. Eine konkrete Ladezeit wird hier nicht genannt, da aus den vorliegenden Angaben nicht eindeutig hervorgeht, auf welches Ladefenster sich die angekündigten Werte beziehen.

Integrierte E-Achse mit zwei Elektromotoren

Der eActros Lowliner übernimmt die elektrische Antriebsachse des eActros 600. Zwei Elektromotoren erzeugen zusammen eine Dauerleistung von 400 Kilowatt und eine Spitzenleistung von 600 Kilowatt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Vier-Gang-Getriebe.

Beim Verzögern kann das Fahrzeug einen Teil der Bewegungsenergie zurückgewinnen und in den Batterien speichern. Die Rekuperation verringert zugleich die Beanspruchung der mechanischen Bremsen.

Die auf den Elektroantrieb abgestimmte Tempomat- und Getriebesteuerung Predictive Powertrain Control berücksichtigt unter anderem Topografie, Straßenverlauf, Verkehrszeichen und Routendaten des Navigationssystems. Ziel ist eine möglichst gleichmäßige und energieeffiziente Fahrweise.

Kundenfahrzeuge überschreiten 160 Millionen Kilometer

Nach Angaben von Daimler Truck haben Kunden mit batterieelektrischen Lkw des Unternehmens inzwischen mehr als 160 Millionen Kilometer zurückgelegt. Einen wesentlichen Anteil daran hat der eActros 600, der seit Ende 2024 in Serie produziert wird und in mehreren europäischen Ländern im Fernverkehr eingesetzt wird.

Die Auswertung beruht auf anonymisierten Telematikdaten des digitalen Dienstes TruckLive. Demnach entfallen 50 Prozent der erfassten täglichen Fahrleistungen auf Strecken von mehr als 400 Kilometern. Rund 20 Prozent liegen über 600 Kilometern.

Die Zahlen stammen aus einer unternehmensinternen Auswertung und lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Sie geben jedoch einen Einblick in die von Daimler Truck erfassten Einsatzprofile der Kundenfahrzeuge. Aus den gefahrenen Kilometern allein lässt sich allerdings noch nicht ableiten, unter welchen wirtschaftlichen Bedingungen die Fahrzeuge eingesetzt werden oder wie hoch der Anteil öffentlicher und betrieblicher Ladevorgänge ist.

Elektrotrucker startet zur Weltreise

Von der IAA Transportation aus startet der Berufskraftfahrer und Content Creator Tobias Wagner zu einer rund einjährigen Weltreise mit einem umgebauten eActros 600. Geplant sind etwa 45.000 Kilometer durch rund 30 Länder auf fünf Kontinenten.

Die Route führt zunächst von Deutschland über Südosteuropa, die Türkei und Zentralasien nach China und Südostasien. Nach der geplanten Ankunft in Singapur folgen weitere Etappen durch Australien sowie Nord- und Südamerika, bevor Wagner nach Europa zurückkehren will.

Die Projektbezeichnung „In 80 Ladungen um die Welt“ beschreibt eine Zielmarke und noch kein nachgewiesenes Ergebnis. Bei 45.000 Kilometern und 80 Ladevorgängen müsste der eActros 600 durchschnittlich mehr als 560 Kilometer zwischen den Ladungen zurücklegen. Das Expeditionsfahrzeug ist leichter als ein voll beladener Fernverkehrszug, trägt aber einen Wohnaufbau, zusätzliche Ausrüstung und eine weniger verbrauchsoptimierte Bereifung.

Der Lkw wurde für die Reise unter anderem mit einer zusätzlichen Ladeeinrichtung hinter dem Fahrerhaus ausgestattet. Diese erzeugt keinen Strom, sondern wandelt den an einem geeigneten Anschluss verfügbaren Wechselstrom in Gleichstrom für den CCS-Ladevorgang um.

Wie diese Lösung funktioniert, welche Ladezeiten realistisch sind und weshalb der eActros trotz der mitgeführten Ladestation auf eine geeignete Stromversorgung angewiesen bleibt, hat Verlag Bruchmann ausführlich untersucht: Der eActros 600 nimmt seine eigene Schnellladestation mit.

Nach aktuellem Kenntnisstand von Daimler Truck wäre das Vorhaben die erste Weltumrundung mit einem rein batterieelektrisch angetriebenen Lkw. Ob die geplante Route und die angestrebte Zahl der Ladevorgänge tatsächlich erreicht werden, kann erst nach Abschluss der Reise bewertet werden.

NextGenH2 Truck für lange Fernverkehrsstrecken

Als wasserstoffbetriebene Ergänzung zum batterieelektrischen Angebot zeigt Daimler Truck den NextGenH2 Truck. Das Brennstoffzellenfahrzeug nutzt Flüssigwasserstoff und soll nach Herstellerangaben mit einer Tankfüllung Reichweiten von deutlich mehr als 1.000 Kilometern ermöglichen.

Zu den technischen Merkmalen gehören die aerodynamisch überarbeitete ProCabin, eine neue Generation der integrierten E-Achse, das Multimedia Cockpit Interactive 2 sowie aktuelle Sicherheits- und Assistenzsysteme.

Im Rahmen bisheriger Kundenerprobungen haben Brennstoffzellen-Lkw von Daimler Truck nach Unternehmensangaben knapp 600.000 Kilometer zurückgelegt. Ab Ende 2026 ist eine Kleinserie von rund 100 NextGenH2 Trucks vorgesehen. Fast die Hälfte dieser Fahrzeuge sei bereits an Kunden vergeben.

Der Logistikdienstleister Dachser soll als erster Kunde eine Brennstoffzellen-Sattelzugmaschine im regulären Fernverkehr einsetzen. Zwei weitere Fahrzeuge sollen bis Mitte 2027 folgen. Stationiert werden die Lkw am Dachser-Logistikzentrum in Karlsruhe.

Die angekündigte Reichweite löst allerdings nicht das grundlegende Infrastrukturproblem. Flüssigwasserstoff ist bislang nur an wenigen Standorten verfügbar. Der NextGenH2 Truck richtet sich daher zunächst an ausgewählte Flotten und Einsatzprofile, bei denen Fahrzeugbetrieb und Betankung im Voraus organisiert werden können.

Powerliner entwickelt den Dieselantrieb weiter

Neben batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen stellt Mercedes-Benz Trucks den neuen Powerliner-Antriebsstrang vor. Das System verbindet weiterentwickelte Generationen der Motoren OM 470 und OM 471 mit neuen Getrieben und Achsen.

Nach Angaben von Daimler Truck soll der Kraftstoffverbrauch gegenüber den bisherigen Ausführungen um bis zu vier Prozent sinken. Die tatsächliche Einsparung hängt von Fahrzeugkonfiguration, Beladung, Strecke, Witterung und Fahrweise ab.

Zu den technischen Änderungen gehören ein überarbeitetes Verbrennungskonzept, optimierte Turbolader und eine auf niedrigere Motordrehzahlen abgestimmte Antriebsstrategie. Die neue Antriebsgeneration soll ab April 2027 für Mercedes-Benz Actros und Arocs verfügbar sein.

Der Messeauftritt zeigt damit auch, dass Daimler Truck trotz des Ausbaus batterieelektrischer und wasserstoffbetriebener Fahrzeuge weiterhin in den Dieselmotor investiert. Der Hersteller begründet dies mit Anwendungen, bei denen Reichweite, Infrastruktur, Nutzlast und flexible Einsatzmöglichkeiten einen kurzfristigen Wechsel zu alternativen Antrieben erschweren.

Freigestellte technische Darstellung des Powerliner-Antriebsstrangs mit Dieselmotor, Abgasnachbehandlung und Antriebsachse.
Technische Darstellung des neuen Powerliner-Antriebsstrangs mit Dieselmotor, Abgasnachbehandlung, Kraftstofftank und Antriebsachse. Bildnachweis: © Daimler Truck AG

Neue Unterstützung beim Abbiegen und an Kreuzungen

Mercedes-Benz Trucks erweitert sein Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Der neue Active Cross Traffic Assist soll bei erkannten Kollisionsgefahren durch schnell querende Fahrzeuge und Motorräder warnen und innerhalb seiner Systemgrenzen eine Bremsung einleiten können.

Der Active Sideguard Assist 3 erweitert die Unterstützung des Abbiegeassistenten auf beide Fahrzeugseiten. Damit soll das System auch bei einem Abbiegevorgang über die Fahrerseite reagieren können.

Die genannten Funktionen sind jedoch keine Garantie dafür, dass eine Kollision erkannt oder verhindert wird. Witterung, Sichtverhältnisse, enge Kurven, verdeckte oder verschmutzte Sensoren sowie Position und Bewegungsrichtung anderer Verkehrsteilnehmer können die Erkennungsleistung beeinträchtigen. Nicht jede Person und nicht jedes Objekt wird unter allen Bedingungen erfasst.

Auch die in den technischen Angaben genannten Geschwindigkeiten dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden: Die mögliche Erfassung entgegenkommender Fahrzeuge mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und ein möglicher Bremseingriff bei einer Eigengeschwindigkeit zwischen 0 und 20 Kilometern pro Stunde beschreiben unterschiedliche Funktionsparameter.

Gelber Mercedes-Benz Safety Truck nähert sich auf einem Testgelände einer Kreuzung, während ein weißer Pkw vorbeifährt.
Mercedes-Benz Trucks demonstriert auf einem Testgelände eine Kreuzungssituation mit einem querenden Pkw. Neue Assistenzsysteme sollen innerhalb ihrer jeweiligen Systemgrenzen vor erkannten Kollisionsrisiken warnen und beim Bremsen unterstützen. Bildnachweis: © Daimler Truck AG

Active Drive Assist bleibt ein Level-2-System

Der weiterentwickelte Active Drive Assist 3 unterstützt beim teilautomatisierten Fahren. Zu den neuen Funktionen gehören nach Angaben des Herstellers eine Schnellabschaltung der lenkenden Assistenz über eine Lenkradtaste, die Speicherung individueller Einstellungen und eine weiterentwickelte Spurrückführung.

Es handelt sich weiterhin um ein System der Automatisierungsstufe 2. Fahrerinnen und Fahrer müssen den Verkehr jederzeit überwachen, zur sofortigen Übernahme der Fahrzeugführung bereit sein und die Hände am Lenkrad behalten. Das System setzt außerdem voraus, dass Fahrspur und Fahrbahnmarkierungen zuverlässig erkannt werden.

Der kamerabasierte Attention Assist 2 soll Anzeichen für Ablenkung, Müdigkeit oder möglichen Sekundenschlaf erfassen und davor warnen. Er nimmt jedoch keine medizinische Diagnose vor. Weder beweist eine Warnung eine tatsächliche Müdigkeit noch bedeutet das Ausbleiben einer Warnung, dass die betreffende Person aufmerksam und fahrtüchtig ist.

Fleetboard und TruckLive werden erweitert

Mercedes-Benz Trucks baut seine digitalen Angebote für Flottenbetreiber aus. Die neue Fleetboard-Produktwelt bündelt Funktionen für Fahrzeug- und Flottentransparenz, Datenanalyse, gesetzliche Dokumentationspflichten, Lademanagement und vorausschauende Fahrzeugdiagnose.

Über den My TruckPoint Store sollen Flottenbetreiber digitale Dienste online buchen und verwalten können. TruckLive stellt Fahrzeugdaten und Konnektivitätsfunktionen bereit. Fleetboard Charge zeigt unter anderem Ladezustände, laufende Ladevorgänge und die Einsatzbereitschaft batterieelektrischer Lkw an.

Die Dienste sollen Fahrzeugdaten, Flottenmanagement, Werkstattinformationen und Ladeplanung miteinander verbinden. Welcher praktische Nutzen entsteht, hängt allerdings davon ab, welche Fahrzeuge und Dienste ein Unternehmen einsetzt und wie vollständig die Daten in die eigenen Betriebsabläufe integriert werden.

TruckCharge verbindet Fahrzeug und Ladeinfrastruktur

Mit TruckCharge bietet Daimler Truck Beratung, Planung, Hardware, Betrieb und digitale Dienste für den Aufbau von Ladeinfrastruktur an. Das Angebot soll Unternehmen von der Planung eines Ladeparks bis zum laufenden Betrieb begleiten.

Zum TruckCharge Network gehören auch sogenannte Semi-Public-Ladestandorte. Dabei stellen Unternehmen Ladepunkte auf ihrem Betriebsgelände zeitweise weiteren Nutzern zur Verfügung. Auf diese Weise kann zusätzliche Ladeinfrastruktur entstehen, ohne dass jeder Standort ausschließlich als öffentliches Ladezentrum betrieben werden muss.

Gemeinsam mit dem Ladeinfrastruktur-Joint-Venture Milence arbeitet Daimler Truck außerdem an einem automatisierten Lade- und Abrechnungsvorgang. Nach einer einmaligen Einrichtung soll das Fahrzeug beim Anschließen automatisch erkannt werden. Der Ladevorgang kann dann ohne separate Ladekarte oder App gestartet und abgerechnet werden.

Auf der IAA Transportation beteiligt sich Daimler Truck an Vorführungen des Megawatt Charging System. Die Demonstrationen sind in Halle 14/15 vorgesehen.

Daimler Truck fordert verlässlichere Rahmenbedingungen

Daimler Truck verbindet die Vorstellung neuer Fahrzeuge mit Kritik an den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Unternehmen verweist insbesondere auf eine unzureichende Lade- und Wasserstoffinfrastruktur sowie auf Energiepreise, die einen wirtschaftlichen Betrieb erschweren können.

Nach der geltenden EU-Regulierung müssen die durchschnittlichen CO₂-Emissionen neuer schwerer Nutzfahrzeuge ab 2030 um 45 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2019 sinken. Für 2035 sind 65 Prozent und für 2040 insgesamt 90 Prozent vorgesehen.

Daimler Truck hält den derzeitigen Markthochlauf emissionsfreier Lkw für zu langsam, um die Vorgaben unter den bestehenden Bedingungen zu erreichen, und fordert eine vorgezogene Überprüfung der Regulierung. Die vom Unternehmen genannten möglichen Strafzahlungen beruhen auf eigenen Berechnungen und werden deshalb nicht als allgemeingültige Prognose übernommen.

Jubiläumsedition für Actros L und eActros 600

Anlässlich von 130 Jahren Lkw präsentiert Mercedes-Benz Trucks eine weltweit auf 400 Fahrzeuge begrenzte „130 Years Trucks Edition“. Erstmals bietet die Marke eine Jubiläumsedition sowohl mit Dieselantrieb auf Basis des Actros L als auch als batterieelektrischen eActros 600 an.

Rund 30 besondere Ausstattungsmerkmale sollen die Editionsmodelle kennzeichnen. Dazu gehören historische Gestaltungselemente, eine spezielle Folierung und eine erweiterte Innenausstattung.

Mercedes-Benz Trucks erinnert damit an den von Gottlieb Daimler 1896 gebauten Motor-Lastwagen, der allgemein als erster Lastwagen mit Verbrennungsmotor gilt.

Mercedes-Benz Trucks auf der IAA Transportation

Mercedes-Benz Trucks ist auf der IAA Transportation in Halle 19/20 vertreten. Angeboten werden außerdem Mitfahrgelegenheiten und Selbstfahrten mit ausgewählten Fahrzeugen auf dem Außengelände und teilweise auf öffentlichen Straßen.

Die IAA Transportation findet vom 15. bis 20. September 2026 auf dem Messegelände in Hannover statt. Der 14. September ist als Pressetag vorgesehen.

FAQ

Was ist das Besondere am eActros Lowliner?

Der eActros Lowliner besitzt eine besonders niedrige Aufsattelhöhe. Dadurch können Mega-Trailer mit einer Innenhöhe von bis zu drei Metern eingesetzt werden, ohne die gesetzlich zulässige Gesamthöhe zu überschreiten.

Welche Reichweite erreicht der eActros 600 Lowliner?

Mercedes-Benz Trucks nennt rund 500 Kilometer bei voller Beladung. Die Angabe beruht auf internen Tests bei 20 Grad Celsius und 40 Tonnen Gesamtzuggewicht. Im tatsächlichen Einsatz kann die Reichweite abweichen.

Wie lange lädt der eActros Lowliner?

Unter den von Daimler Truck genannten Bedingungen dauert das Laden von 10 auf 80 Prozent bei zwei Batteriepaketen etwa 46 Minuten. Mit drei Batteriepaketen werden rund 70 Minuten angegeben.

Was unterscheidet den Weltreise-eActros vom Serienfahrzeug?

Das Expeditionsfahrzeug basiert auf einem serienmäßigen eActros 600, wurde aber unter anderem mit Wohnaufbau, zusätzlicher Ausrüstung und einer hinter dem Fahrerhaus installierten Ladeeinrichtung ausgestattet.

Fährt der Active Drive Assist 3 den Lkw autonom?

Nein. Es handelt sich um ein Level-2-System. Fahrerinnen und Fahrer müssen den Verkehr jederzeit überwachen, die Hände am Lenkrad behalten und zur sofortigen Übernahme der Fahrzeugführung bereit sein.

Wann findet die IAA Transportation 2026 statt?

Die Messe findet vom 15. bis 20. September 2026 in Hannover statt. Der Pressetag ist am 14. September.

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