Fleck Solar-Trägerpfanne auf Sylter Akademiedach

Fleck Solar-Trägerpfanne für Schiefer und Schindel: 142 Solarmodule auf Sylter Akademiedach fachgerecht integriert

Datteln, April 2026. Im Klappholttal auf Sylt nutzt die Heimvolkshochschule „Akademie am Meer“ seit Juli 2025 eine neue Photovoltaik-Anlage mit 142 Solarmodulen. Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Nordfriesland Bedachungs-GmbH und der Fleck GmbH. Insgesamt kamen 260 Solar-Trägerpfannen für Schiefer/Schindel von Fleck zum Einsatz, die in eine 30x60er Doppeldeckung mit Faserzementplatten integriert wurden, ganz ohne weitere Nachbearbeitung des Plattenumfelds. Maßgefertigte Aluminiumplatten sorgten für eine saubere Anarbeitung. Das Ergebnis ist eine langlebige und fachgerechte Dachkonstruktion, die nachhaltige Energiegewinnung und zuverlässigen Witterungsschutz vereint.

Die Akademie am Meer im Klappholttal auf Sylt erzeugt seit Juli 2025 mit 142 Solarmodulen auf dem Osthaus umweltfreundlichen Strom. © Fleck GmbH

Die Insel Sylt kommt jährlich im Schnitt auf 1.750 Sonnenstunden. Davon profitieren nicht nur Touristen, sondern auch Betreiber von Photovoltaikanlagen. Das Seeklima und der Wind sorgen dafür, dass Wolken häufig vertrieben werden, was die Stromproduktion aus Sonnenenergie begünstigt. Im Klappholttal, einer Dünenregion auf der Insel, macht man sich dies nun ebenfalls zunutze. Die Akademie am Meer, eine der ältesten Heimvolkshochschulen Schleswig-Holsteins, wird seit Juli 2025 durch eine neue PV-Anlage versorgt. Die Nordfriesland Bedachungs-GmbH aus Stadum setzte das Projekt mit Solar-Trägerpfannen für Schiefer/Schindel der Fleck GmbH um. Die besondere Herausforderung bestand darin, die Solar-Trägerpfannen mit der doppelten Eindeckung aus Faserzementplatten zu kombinieren.

Auswahl und fachgerechte Installation auf dem Osthaus

Für die nachhaltigere Energiegewinnung entschied man sich bei der Akademie am Meer für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Osthaus. Die 142 Solarmodule können jährlich bis zu 60.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Für die Installation waren mehrere Faktoren entscheidend, unter anderem die Auswahl der richtigen Trägerpfannen. Diese sollten zur vorhandenen Dacheindeckung passen und sich exakt in das Raster der Faserzementplatten einfügen, um Undichtigkeiten zu vermeiden. Regenwasser muss zuverlässig abfließen, und Durchdringungen müssen fachgerecht abgedichtet werden. Besonderes Augenmerk lag auf der gleichmäßigen, statisch ausgewogenen Lastverteilung der einwirkenden Kräfte von Wind und Schnee. Im Vorfeld war daher eine statische Berechnung mit allen relevanten Parametern inklusive einer optimalen Verlegeplanung erforderlich.

Die Solar-Trägerstütze wird aus VA-Stahl gefertigt. Die Halterung ist verstellbar. © Fleck GmbH

Stabile Solar-Trägerpfanne mit vollintegrierter Lösung

Fleck Solar-Trägerpfannen sind vollintegrierte Trägerpfannenlösungen, die keine mechanische Nachbearbeitung der benachbarten Eindeckung erfordern. Schneiden, Flexen oder die Bearbeitung mit dem Hammer sind nicht notwendig. Die Trägerpfannen werden komplett vormontiert ausgeliefert und sind mit lastabtragenden Metallkomponenten aus Edelstahl beziehungsweise verzinktem Stahl versehen. An der Rückseite befindet sich ein Z-Profil für die Windsogsicherung. Die Pfanne wird mit dem Z-Profil in die Zusatzlatte eingesteckt und an der Dachlattung verschraubt. Auf der Vorderseite sitzt die stabile und in der Neigung verstellbare Halterung aus korrosionsbeständigem VA-Stahl. Sie ist an der Oberseite mit mehreren Langlöchern ausgestattet und mit einer Vielzahl unterschiedlicher Montagesysteme kombinierbar.

Die Solar-Trägerpfanne wird über das Z-Profil in die Stützlatte eingehängt. Die Schienen-Unterkonstruktion wird auf der VA-Trägerstütze befestigt. © Fleck GmbH

Einfacher Einbau auf dem Dach

Für den Einbau von Fleck Solar-Trägerpfannen bei einer Dachdeckung mit Dachpfannen, Dachsteinen oder Schiefer wird zusätzlich zur Dachlattung eine passende Stützlatte verbaut. Die Pfanne wird mit dem Z-Profil in die Stützlatte eingehängt und in der oberen Dachlatte mit zwei Schrauben fixiert. Im Anschluss kann die umliegende Dacheindeckung direkt wieder verlegt werden, ohne diese erneut anpassen zu müssen. Nachdem die Eindeckung verlegt ist, werden die PV-Montage-Systeme auf den höhenverstellbaren VA-Trägerstützen befestigt. Danach werden die Solarmodule auf die Unterkonstruktion montiert und miteinander verbunden. Besonders vorteilhaft: Die Positionierung der Solar-Trägerpfannen erfolgt sparrenunabhängig, und sowohl eine vertikale als auch horizontale Ausrichtung der Montageschienen auf den VA-Halterungen ist möglich.

Die Trägerpfanne muss zum Dachziegeltyp passen. Nur so kann eine entsprechende Dichtigkeit gewährleistet werden. © Fleck GmbH

Ergänzte Trägerpfanne für robuste Doppeldeckung

Bei diesem Objekt auf Sylt entschied man sich bewusst für Solar-Trägerpfannen für Schiefer/Schindel von Fleck. Insgesamt wurden 260 dieser Pfannen verbaut. Damit die Solar-Trägerpfannen und die Doppeldeckung mit Faserzementplatten vor Ort passgenau zueinander fanden, wurden die Solar-Trägerpfannen von der Nordfriesland Bedachungs-GmbH durch selbstgefertigte Aluminium-Grundplatten ergänzt. Dies ermöglichte eine saubere Anarbeitung und Integration in die 30x60er Doppeldeckung. Die doppelte Deckung sorgt für eine hohe Dichtigkeit gegen Regen, Schnee und Wind. Zudem zeichnet sich die robuste Konstruktion durch Langlebigkeit und eine traditionelle Optik aus.

Die Anlage kann mit ihren 142 Solarmodulen jährlich bis zu 60.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. © Akademie am Meer

„Das Projekt der Akademie am Meer auf Sylt zeigt, wie traditionelle Handwerkskunst und präzise Industriefertigung in Symbiose treten. Unsere auf dieses Objekt abgestimmten Solar-Trägerpfannen bieten nun eine stabile und langlebige Grundlage für diese Photovoltaik-Anlage, und die hervorragende Kooperation vor Ort sorgte für ein gelungenes Bauvorhaben“, so Daniel Bläsing, Gebietsverkaufsleiter Nord bei Fleck.

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