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SFS-Befestiger am EDEKA-Logistikzentrum Marktredwitz

Luftaufnahme des EDEKA-Logistikzentrums in Marktredwitz mit drei Hallen, innenliegender Anlieferzone und Photovoltaikmodulen auf den Dächern.

Dachtrapezbleche, Flachdachabdichtung und Fassadenpaneele erfordern unterschiedliche Befestigungen

Mehr als 100.000 Quadratmeter Nutzfläche, drei Hallen und Unterkonstruktionen aus Holz und Stahl: Beim EDEKA-Logistikzentrum in Marktredwitz mussten die Befestigungen der Gebäudehülle auf verschiedene Bauteile abgestimmt werden. Für die Dachtrapezbleche, die Flachdachabdichtung und die Sandwichpaneele der Fassade kamen nach Angaben von SFS mehrere Befestigersysteme des Herstellers zum Einsatz.

Drei Hallen um eine gemeinsame Anlieferzone

Bauherr des Logistikzentrums ist die EDEKA Nordbayern Bau- und Objektgesellschaft mbH. Der Planer pbb Planung + Projektsteuerung GmbH gibt die Nutzfläche mit 103.896 Quadratmetern an. Drei U-förmig angeordnete Hallen umschließen eine innenliegende Lkw-Anlieferzone. Ein Verwaltungsgebäude und eine Pforte ergänzen den Komplex.

Ein großer Teil des Dachs wird von Satteldachbindern aus Brettschichtholz getragen. An der Gebäudehülle treffen damit unterschiedliche Konstruktionen und Materialien aufeinander: Dachtrapezbleche sind mit Holzbauteilen zu verbinden, die Flachdachabdichtung muss gegen Windsog gesichert werden, und die Fassadenpaneele werden an Unterkonstruktionen aus Stahl und Holz befestigt. Für diese Aufgaben wurden verschiedene Schrauben und Systemkomponenten ausgewählt.

pbb beschreibt das Logistikzentrum als KfW-55-Gebäude mit Photovoltaikanlage. Die Angaben zum Energiestandard stammen vom Planer.

Schrägansicht des EDEKA-Logistikzentrums mit grünen Hallenfassaden, Lkw-Toren und Photovoltaikmodulen auf mehreren Dächern.
Blick auf die Hallen und ihre Dachflächen mit Photovoltaikmodulen. Foto: TV Oberfranken, Tim Herten.

Dachtrapezbleche auf Brettschichtholz befestigt

Zur Verbindung der Dachtrapezbleche mit den Brettschichtholzbindern kamen nach Angaben von SFS SXW-Bohrbefestiger zum Einsatz. Die Produktreihe ist für die Befestigung von Metallprofilen an Holzbauteilen ausgelegt. Bei der Auswahl solcher Befestiger spielen sowohl die Eigenschaften des Metallprofils als auch die Anforderungen des Holzuntergrunds eine Rolle.

SFS nennt für die SXW zwei konstruktive Merkmale: Ihre Bohrspitze soll die Spaltneigung des Holzes beim Setzen verringern. Eine EPDM-Dichtscheibe dient dazu, die Befestigungsstelle abzudichten. Für die Ausführung am Logistikzentrum waren darüber hinaus die zum Dachaufbau passende Schraubenlänge sowie Anzahl und Anordnung der Befestigungspunkte festzulegen.

Flachdachabdichtung gegen Windsog gesichert

Eine weitere Aufgabe betraf die Abdichtung der weitläufigen Flachdachflächen. Hierfür nennt SFS Befestiger aus dem System isofast IR2 in Verbindung mit Lastverteiltellern. Die Teller nehmen die Kräfte an der Dachbahn auf; die Befestiger stellen die Verbindung zum dafür vorgesehenen Untergrund her. Zusammen dienen die Komponenten der mechanischen Sicherung der Abdichtung gegen Windsog.

Nach der Projektinformation wurden die IR2-Befestiger in magazinierter Ausführung verarbeitet. SFS bietet für solche Systemkomponenten Setzgeräte an, die Befestiger und Lastverteilteller bei der Montage zuführen. Bei großen Dachflächen betrifft das einen häufig wiederkehrenden Arbeitsschritt: Jeder Befestigungspunkt muss an der vorgesehenen Stelle und mit den zum Dachaufbau passenden Komponenten gesetzt werden.

Der Hersteller beschreibt isofast als vollmetallisches System und bezeichnet dessen Konstruktion als trittsicher. Welche Anzahl und Verteilung der Befestigungspunkte für das Logistikzentrum festgelegt wurde, geht aus der vorliegenden Projektinformation nicht hervor.

Sandwichpaneele an Stahl und Holz montiert

An der Fassade kamen nach Angaben von SFS SXC5-Schrauben zur Befestigung von Sandwichpaneelen zum Einsatz. Das Produkt ist laut Hersteller für geeignete Unterkonstruktionen aus Stahl und Holz ausgelegt. Diese beiden Untergründe waren auch beim Logistikzentrum zu berücksichtigen. Für weitere Montagebereiche an der Fassade nennt SFS zusätzlich Schrauben der Baureihen SXW und TDB.

Die SXC5 besitzt einen vergrößerten Flanschdurchmesser, der nach Herstellerangaben auf hohe Durchknöpfwerte ausgelegt ist. Die Bohrspitze soll das Ansetzen und Durchdringen des Materials erleichtern. Hinzu kommen ein Doppelstützgewinde zur Unterstützung der äußeren Paneeldeckschale und eine EPDM-Dichtscheibe am Befestigungspunkt. Welche Ausführung einer Schraube verwendet werden kann, richtet sich nach Paneel, Unterkonstruktion und Einbausituation.

Die Kombination verschiedener Befestiger ist an diesem Projekt nachvollziehbar: Dachblech, Abdichtung und Fassadenpaneel unterscheiden sich sowohl in ihrer Funktion als auch darin, wie sie mit dem tragenden Bauteil verbunden werden. Die Eignung der SXC5 für Stahl und Holz beschreibt ihren vorgesehenen Anwendungsbereich; die konkrete Befestigung wird für das jeweilige Bauteil geplant.

Ausführung der Gebäudehülle

Die Gebäudehülle wurde von der Eitle GmbH ausgeführt. Nach Angaben von SFS stand der Befestigerhersteller während der Bauphase bei technischen Detailfragen mit dem ausführenden Unternehmen in Kontakt und lieferte die benötigten Schrauben in großen Stückzahlen.

Das Logistikzentrum in Marktredwitz zeigt die Bandbreite der Befestigungsaufgaben an einer großflächigen Gebäudehülle: Metallprofile auf einer Holzkonstruktion, eine mechanisch gesicherte Flachdachabdichtung und Sandwichpaneele auf unterschiedlichen Untergründen. SFS lieferte dafür nach eigenen Angaben Befestiger aus mehreren Produktreihen.

FAQ: Welche SFS-Befestiger kamen am Dach zum Einsatz?

Nach Angaben von SFS wurden SXW-Bohrbefestiger zur Verbindung der Dachtrapezbleche mit den Brettschichtholzbindern verwendet. Für die mechanische Sicherung der Flachdachabdichtung nennt das Unternehmen Befestiger aus dem System isofast IR2 in Kombination mit Lastverteiltellern.

FAQ: Wofür wurden die SXC5-Schrauben eingesetzt?

Die SXC5-Schrauben dienten nach Angaben von SFS zur Befestigung von Sandwichpaneelen an der Fassade. Die Produktreihe ist für geeignete Unterkonstruktionen aus Stahl und Holz ausgelegt.

FAQ: Wer führte die Gebäudehülle aus?

Die Gebäudehülle des EDEKA-Logistikzentrums wurde von der Eitle GmbH ausgeführt. SFS lieferte nach eigenen Angaben die Befestiger und begleitete die Ausführung bei technischen Detailfragen.

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Unternehmen SFS Group Germany GmbH
Website de.sfs.com
Fachbereich Fachhandwerker
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