Drei Federvarianten und kombinierbare Montageprofile
Die Garagen-Sektionaltore der D-Gate-Serie von Drutex sind für unterschiedliche Einbausituationen und Gestaltungsanforderungen erhältlich. Zum Angebot gehören drei Federvarianten, gedämmte Paneele mit 40 oder 60 Millimetern Stärke sowie manuelle und motorisierte Ausführungen. Kombinierbare Standard- und Renovierungsprofile erweitern die Möglichkeiten bei der Montage.
Für die Auswahl eines Garagentors sind neben den Abmessungen der Öffnung auch der verfügbare Einbauraum, die Sturzhöhe und die seitlichen Platzverhältnisse maßgeblich. Bei Sanierungen kommen die vorhandene Konstruktion und die Anschlüsse an das Bestandsgebäude hinzu.

Drei Varianten mit unterschiedlichen Federsystemen
Drutex nennt für die D-Gate-Serie insgesamt 280 Konfigurationsmöglichkeiten. Die drei Grundvarianten unterscheiden sich durch die Art und Position der Federn: D-Gate T arbeitet mit Zugfedern in den seitlichen Zargen. Beim D-Gate U befinden sich die Torsionsfedern vorne am Sturz, beim D-Gate B am Ende der horizontalen Führungsschienen.
Die Serie umfasst Ausführungen für Torbreiten bis sechs Meter. Welche Variante für eine Garage infrage kommt, hängt von den Abmessungen, dem Torblattgewicht und dem verfügbaren Montageraum ab. Die zulässigen Maße und erforderlichen Einbauräume sind anhand der technischen Unterlagen der jeweiligen Ausführung zu prüfen.
Manueller Betrieb oder motorisierte Bedienung
D-Gate-Tore lassen sich manuell oder mit einem elektrischen Antrieb bedienen. Die Federmechanik dient dem Gewichtsausgleich des Torblatts. Drutex bietet Antriebslösungen unter anderem von Somfy, Beninca, Sommer, Came und AVO an.
Zur Ausstattung gehören Torsegmente mit Finger-Safe-Funktion. Die als Safe Edge bezeichnete Konstruktion der vertikalen und horizontalen Führungsschienen soll nach Herstellerangaben vor Kontakt mit scharfen Kanten schützen. Die Führungsschienen werden jeweils aus einem Stahlblech gefertigt.
Bei motorisierten Anlagen ist die Eignung der konkreten Kombination aus Tor und Antrieb zu prüfen. Zu den einschlägigen technischen Regelwerken gehört DIN EN 12453 zur Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore. Montage, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung richten sich nach den jeweiligen Herstellerunterlagen.

Vorbereitete Baugruppen und OneTool-Montagekonzept
Werkseitig vorbereitete Baugruppen und Federn gehören zum Montagekonzept der Serie. Mit der OneTool-Technologie beschreibt Drutex ein System, bei dem die Montage nach Unternehmensangaben mit einem Werkzeug erfolgt. Montagevideos und bebilderte Anleitungen ergänzen die Unterlagen für Fachbetriebe.
Für die Federsysteme nennt Drutex je nach Ausführung 15.000 bis 25.000 Bewegungszyklen. Diese Angabe bezieht sich auf die Federn und lässt sich ohne festgelegte Nutzungshäufigkeit nicht in eine bestimmte Lebensdauer des gesamten Garagentors umrechnen.
Hybridprofile für unterschiedliche Einbausituationen
Die D-Gate-Serie verfügt über Hybridprofile, die Komponenten von Standard- und Renovierungssystemen kombinieren. So kann beispielsweise ein Renovierungssturzprofil mit standardmäßigen vertikalen Winkelzargen eingesetzt werden. Nach Herstellerangaben ist auch die umgekehrte Kombination möglich.
Diese Auswahl ist insbesondere bei Bestandsgebäuden relevant, wenn am Sturz oder seitlich der Öffnung nur begrenzter Platz zur Verfügung steht. Die Profilkombination wird auf die vorhandene Garagenöffnung und die technischen Anforderungen der Toranlage abgestimmt.

Farben, Oberflächen und Verglasungen
Für die Torpaneele stehen glatte und strukturierte Woodgrain-Oberflächen sowie unterschiedliche Prägungen zur Verfügung. Zum Gestaltungsangebot gehören Lackierungen nach RAL-Palette, Deep-Mat-Oberflächen und Verglasungsoptionen.
Zu den angebotenen Farbtönen zählen Weiß, Anthrazitgrau, Schwarz und Quarzgrau. Zargen und Führungsschienen sind unter anderem in verzinkter Ausführung, Schwarz sowie einer Kombination aus Schwarz und Weiß erhältlich.
Nach Angaben von Drutex können außerdem Dekorfolien eingesetzt werden, die auch für Fenster und Haustüren des Unternehmens angeboten werden. Damit lassen sich die Bauelemente gestalterisch aufeinander abstimmen. Die verfügbaren Kombinationen richten sich nach der gewählten Ausführung.
Eigene Entwicklung und Logistik
Drutex verfügt über eigene Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Prüflabore. Für die Auslieferung nutzt das Unternehmen eine eigene Fahrzeugflotte. Auf seiner Unternehmenswebsite nennt Drutex derzeit 750 Fahrzeuge.
Weitere Produktinformationen und technische Unterlagen sind unter www.drutex.de erhältlich.
Über Drutex
Drutex wurde 1985 gegründet und hat seinen Sitz im polnischen Bytów. Das Sortiment umfasst unter anderem Fenster und Türen aus PVC, Aluminium und Holz, Garagentore, Rollläden, Raffstores sowie Fassaden- und Wintergartensysteme. Das Unternehmen nennt mehr als 4.000 Vertriebspartner und Lieferungen in 40 Länder. Die Produktionsfläche beträgt nach Unternehmensangaben 118.000 Quadratmeter; die maximale tägliche Produktionskapazität liegt bei bis zu 7.000 Fenstern.
FAQ: Worin unterscheiden sich die D-Gate-Varianten?
D-Gate T verwendet Zugfedern in den seitlichen Zargen. D-Gate U arbeitet mit Torsionsfedern vorne am Sturz, D-Gate B mit Torsionsfedern am Ende der horizontalen Führungsschienen.
FAQ: Können D-Gate-Tore manuell bedient werden?
Die Serie umfasst manuelle und motorisierte Ausführungen. Bei einer motorisierten Anlage muss der gewählte Antrieb für die konkrete Torausführung geeignet sein.
FAQ: Wozu dienen die Hybridprofile?
Sie ermöglichen die Kombination von Standard- und Renovierungsprofilen. Dadurch lassen sich unterschiedliche Platzverhältnisse am Sturz und an den seitlichen Anschlüssen berücksichtigen.
FAQ: Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?
Angeboten werden unterschiedliche Farben, glatte und strukturierte Oberflächen, Paneelprägungen sowie Verglasungsoptionen. Die verfügbaren Kombinationen hängen von der Ausführung ab.







