Historisches Hotel Wyndberg setzt auf CLAGE Durchlauferhitzer
Lüneburg, August 2025. Das Hotel Wyndberg aus dem Jahr 1438 wurde aufwendig unter Denkmalschutzauflagen saniert und bietet heute 25 stilvolle Zimmer sowie ein gehobenes Restaurant. Für die Warmwasserversorgung entschied sich der Betreiber für eine dezentrale Lösung: In jedem Gäste-Badezimmer ist ein elektronischer Durchlauferhitzer CLAGE DSX Touch (24 kW) installiert.

Gästebad im Hotel Wyndberg mit versteckt installiertem Durchlauferhitzer DSX Touch. Copyright Bild: Paul Gerdes
Mehr Komfort – weniger Energieverbrauch
Die dezentrale Warmwasserversorgung ermöglichte eine kompaktere Auslegung der Heizungsanlage, was die Effizienz deutlich steigert. Die Geräte sind platzsparend in Unterschränken integriert und werden bequem per Funkfernbedienung gesteuert. Gäste können jederzeit ihre Wunschtemperatur einstellen – ohne Wartezeiten, Temperaturschwankungen oder leerlaufende Speicher.

CLAGE-Fernbedienung zum Durchlauferhitzer / Copyright Bild: Paul Gerdes
Praxischeck zur Hochsaison
Anfängliche Bedenken zur Stromlast konnten durch Messungen im August entkräftet werden: Theoretisch könnten alle 25 Geräte zusammen 600 kW beanspruchen, tatsächlich lag die Spitzenlast bei nur 61 kW (ca. 9 % Gleichzeitigkeit), im Durchschnitt bei rund 10 kW. Für eine Dusche mit 38 °C und 10 l/min werden etwa 16 kW benötigt – die vorhandene Elektroinfrastruktur ist also mehr als ausreichend.
Fazit
Das Hotel Wyndberg zeigt, wie Denkmalschutz, moderner Gästekomfort und die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes in Einklang gebracht werden können. Elektronische Durchlauferhitzer sind damit eine attraktive Lösung für Neubauten ebenso wie für die Sanierung historischer Gebäude.
FAQ: Warum sparen elektronische Durchlauferhitzer von CLAGE Energie?
Die Bezeichnung „energiesparend“ bezieht sich auf die integrierte elektronische Steuerung im Vergleich zu herkömmlichen hydraulischen Durchlauferhitzern. Durch die bedarfsgerechte Temperaturregelung ohne Kaltwassermischung können je nach Nutzungsverhalten bis zu 30 % Strom und Wasser eingespart werden (ermittelt nach der Messnorm EN 50193 im Vergleich zu hydraulischen Geräten).
Elektronische Durchlauferhitzer erwärmen Wasser außerdem nur direkt beim Aufdrehen des Wasserhahns und halten kein Wasser dauerhaft warm. Gegenüber dezentralen und zentralen Warmwasserspeichern (Boilern) entfallen dadurch Bereitschaftsenergieverluste; bei zentralen Systemen zusätzlich Verteil- und Zirkulationsverluste. Eine Studie der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft ermittelte bei den untersuchten zentralen Öl- und Gasbrennwertsystemen mit Zirkulation Energieverluste von etwa 41 bis 47 %. Bei der dezentralen Versorgung mit elektronischen Durchlauferhitzern lagen die berechneten Verluste nur bei etwa 3 bis 4 %. Die tatsächliche Energieersparnis hängt von der individuellen Nutzung und der Einbausituation ab.
Quelle: Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH und Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München: „Reduzierung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen durch dezentrale elektrische Warmwasserversorgung“, Endbericht, Juli 2011, FfE-Nr. ZVEI-01.







