Im Universitätsklinikum Aachen wurde für die Lagerung temperaturempfindlicher Laborproben eine neue Kälteanlage installiert, um Energieverbrauch, Geräuschentwicklung und Überwachungsaufwand der bisherigen Lösung mit zahlreichen Einzelgefrierschränken zu reduzieren.
Die bestehende Situation mit über 60 Gefrierschränken bei minus 80 °C führte zu hoher Wärmeentwicklung, zusätzlichem Kühlbedarf und eingeschränkter Transparenz der Betriebsdaten. Ziel war ein ausfallsicheres, zentral steuerbares System mit kontinuierlicher Datenerfassung und geringeren Energieverlusten.
Nach einer Machbarkeitsstudie entschied sich die Planung durch die SIWG GmbH für die integrierte Mischkreislösung Grundfos Mixit. Das System vereint zentrale Komponenten eines Mischkreises – darunter Regelventile, Sensorik, Differenzdruckregelung und Steuerung – in einer kompakten Einheit.
Im Vergleich zu konventionellen Mischkreisen mit mehreren Einzelkomponenten reduzierte Mixit den Planungs- und Installationsaufwand und ermöglichte eine platzsparende Umsetzung. Die Integration in das Gebäudemanagementsystem erfolgte über vorhandene Kommunikationsschnittstellen.
Die Anlage wurde redundant ausgelegt und durch eine Notkühlung ergänzt. Frequenzgeregelte Pumpen sind mit der Regelung verbunden und reagieren in Echtzeit auf Anpassungen der Systemparameter. Dadurch wird eine präzise Steuerung der Kühlleistung ermöglicht.
Durch die kontinuierliche Erfassung und Auswertung von Betriebsdaten kann der Energieeinsatz optimiert werden. Nach Angaben der Projektbeteiligten reduzierte sich der Aufwand für Konstruktion und Installation um etwa 20 % im Vergleich zu einer herkömmlichen Lösung. Zusätzlich wurden Einsparungen im laufenden Betrieb erzielt.
FAQ zu Grundfos Mixit im Universitätsklinikum Aachen
Was ist die Grundfos Mixit Lösung?
Grundfos Mixit ist eine integrierte Mischkreislösung, die zentrale Komponenten wie Regelventile, Sensoren und Steuerung in einer kompakten Einheit kombiniert.
Welches Problem wurde im Universitätsklinikum Aachen gelöst?
Die bisherige Lösung mit zahlreichen Gefrierschränken verursachte hohen Energieverbrauch, starke Wärmeentwicklung und erschwerte die Überwachung der Kühlprozesse.
Warum wurde Mixit eingesetzt?
Mixit wurde gewählt, um eine zentrale, effizient steuerbare und platzsparende Lösung für die Kühlung zu realisieren und gleichzeitig Energieverluste zu reduzieren.
Welche Vorteile bietet die integrierte Bauweise?
Die Integration mehrerer Komponenten in einem System reduziert den Planungs- und Installationsaufwand und spart Platz im Vergleich zu herkömmlichen Mischkreisen.
Wie wirkt sich die Lösung auf den Energieverbrauch aus?
Durch präzise Regelung und kontinuierliche Datenauswertung kann der Energieeinsatz optimiert und der Gesamtverbrauch gesenkt werden.
Ist das System in bestehende Gebäudetechnik integrierbar?
Ja, die Lösung kann über vorhandene Schnittstellen in bestehende Gebäudemanagementsysteme eingebunden werden.
Wie wird die Kühlleistung gesteuert?
Die Steuerung erfolgt über eine Regelungseinheit in Verbindung mit frequenzgeregelten Pumpen, die in Echtzeit auf Änderungen reagieren.
Welche Rolle spielen Daten im Betrieb?
Betriebsdaten werden kontinuierlich erfasst und ausgewertet, um die Systemleistung zu überwachen und Optimierungspotenziale zu identifizieren.
Gab es messbare Einsparungen?
Laut Projektangaben konnte der Aufwand für Planung und Installation um etwa 20 % reduziert werden, zusätzlich wurden Energieeinsparungen im Betrieb erzielt.
Welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen wurden umgesetzt?
Die Anlage wurde redundant ausgelegt und durch eine Notkühlung ergänzt, um einen ausfallsicheren Betrieb zu gewährleisten.







