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Schütz Airconomy Trockenbau-Variante für die Altbau-Sanierung

Schütz Airconomy Trockenbau-Variante: Fußbodenheizung und Lüftung ohne Estrich-Trockenzeit für die Altbau-Sanierung

Selters, April 2026. Schütz Energy Systems präsentiert auf der IFH/Intherm Nürnberg 2026 erstmals die neue Trockenbau-Variante seines Raumklimasystems Airconomy. Durch den Einsatz von Trockenestrichelementen entfällt die komplette Estrich-Trockenzeit. Das beschleunigt die Gesamtmontage erheblich und macht das System besonders interessant für Sanierungsprojekte im Bestandsgebäude.

Airconomy kombiniert eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit einer Warmwasser-Fußbodenheizung. Das Airconomy-Systemmodul temperiert die nachströmende Außenluft bedarfsweise. © SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA

Schnelle Montage, geringes Gewicht, minimale Aufbauhöhe

Das Raumklimasystem Airconomy verbindet eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine Warmwasser-Fußbodenheizung mit integrierter Kühlfunktion zu einem abgestimmten Komplettsystem. Die neue Trockenbau-Variante erschließt dieses System nun auch für Altbauten mit anspruchsvollen baulichen Rahmenbedingungen.

Bei der Trockenbau-Variante kann der Boden bereits nach einem Tag mit dem gewünschten Belag verlegt werden. Das leichte Konstruktionsgewicht von rund 33 kg/m² macht das System ideal für die Altbau-Sanierung und insbesondere für Holzbalkendecken geeignet. Gegenüber der Nassestrich-Variante vereinfacht sich der Aufbau deutlich: Ein universell einsetzbares Wärmeleitmodul und nur eine Systemplatte ermöglichen sowohl mäander- als auch schneckenförmige Verlegung.

Inklusive aller Lüftungskomponenten beträgt die Gesamtaufbauhöhe lediglich 100 mm, wobei die Trockenbauplatte inklusive Heizrohr nur 25 mm beansprucht. Da die Heizmasse geringer ist als beim Nassestrich, erwärmt sich der Raum sogar schneller.

Die Systemkomponenten für Flächenheizung und Luftverteilung verschwinden im Bodenaufbau der Trockenbau-Variante. An den schwarzen Airconomy-Systemmodulen werden die Heizrohre über Nocken fixiert. © SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA

Wie das Airconomy-System funktioniert

Das Herzstück ist das Airconomy-Systemmodul, das als Wärmetauscher fungiert. Das Heizrohr wird formschlüssig in der Trockenbauplatte fixiert und gibt thermische Energie sowohl nach oben als auch nach unten ab. Der darunter liegende Hohlboden dient als Lüftungskanal: Die Zuluft durchströmt ihn und wird dabei von der Fußbodenheizung bedarfsweise geheizt oder gekühlt. Über unauffällige Lüftungsschlitze vor den Fensterflächen gelangt die temperierte Frischluft in die Räume.

Durch die unauffälligen Lüftungsschlitze vor den Fensterflächen strömt die Frischluft in die Räume. Im Vergleich zur manuellen Fensterlüftung werden Wärmeverluste minimiert und Heizkosten eingespart. © SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA

Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Anstatt warme Abluft ungenutzt nach außen zu leiten, überträgt ein effizienter Wärmetauscher im Lüftungsgerät die Wärme auf die frische Außenluft. Lüftungswärmeverluste werden so deutlich reduziert, die Wärmeenergie verbleibt im Gebäude. Dank der Flächenheizung lassen sich zudem niedrigere Vorlauftemperaturen als mit herkömmlichen Heizkörpern realisieren, was den Betrieb mit Wärmepumpen und anderen erneuerbaren Energiequellen besonders effizient macht.

Über Raumthermostate lässt sich für jeden Raum die exakte Wunschtemperatur einstellen, eine zonenweise Regelung ist damit selbstverständlich.

Sanierung auf Neubau-Niveau

Durch das Zusammenwirken von Heizen, Kühlen und Lüften in einem System ist Airconomy besonders für Sanierungen im Altbau geeignet. Es senkt den Wärmebedarf und sorgt gleichzeitig für frische, gefilterte Luft, die Feuchte- und Schimmelschäden effektiv vorbeugt.

Alle Vorteile des Airconomy Komplettsystems in der neuen Trockenbau-Variante können Besucher der IFH/Intherm Nürnberg 2026 am Messestand von Schütz live erleben (Halle 6, Stand 6.306).

Weitere Informationen: https://www.airconomy.net

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